Mein Herz schlägt noch im Takt, das Blut strömt durch meine Adern.
Ich bin noch am Leben.
Es ist nichts weiter dramatisch passiert, außer dass ich mich schon länger nicht mehr gemeldet habe auf diesem, meinem Blog.
Erlebt habe ich viel in den letzten Wochen. Die Massai haben mich beeindruckt, die Schönheit der Serengeti und die Vielfalt des Ngorongoro-Krater mein Empfinden von Natur neugeformt und verändert, Dar es Salaam seine schlechte Seite in Form zweier Straßendiebe offenbart und die Kids bei Paul in Morogoro mein Herz gewonnen.
| auf dem Berg. im Urwald. |
Letztendlich bin ich wieder da in meinem zu Hause für ein Jahr.
Ich bin Bibliothekar. Neuerdings, ja das ist wahr. Ha. Jetzt hat jeder geschmuzelt, weil es sich reimt.
Wie auch immer. Ich sitze jetzt vormittags anstatt bei Andrea im Büro, in der Schulbücherei der Bethania Primary School, scanne kräftig die Srichcodes in den Computer ein und gebe die Exercise-Hefte, Kreide und sonstige Unterrichtsuntensilien aus meiner Obhut, in die eines Schülers oder Lehrers.
In der Zwischenzeit räum ich dann das auf was meine Vorgängerin hinterlassen hat. Und sonst lerne ich Kinderbücher auswendig. Das geht ziemlich einfach, weil ja fast nur Bilder drin sind. [
ein kleiner Scherz am Rande]
So sonst gibt es nicht viel zusagen, außer dass ich mich immer wieder auf den Moment freue, meine Lieben in Deutschland in die Arme zu schließen. Ein halbes Jahr noch und Deutschland hat mich wieder.
Die besten Grüße
euer Philipp
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