6. Oktober 2011

Geduld. Die müsst ihr mit mir haben. Ich hab sie auch mit den Afrikanern und mit dem Internet hier. Zumindest tue ich so.
Spaß beiseite jetzt. Ich hab endlich seit Wochen wieder Internetzugang auf meinem Labtop und kann somit meinen Blog updaten.
Seit dem 14. September ist einiges passiert, vieles hat sich verändert. Meine Umgebung ist jetzt nicht mehr die einer Großstadt, sondern die eines Dorfes. Die staubigen Umgebung ist jetzt einer saftig grünen, blühenden Fauna gewichen und macht Platz für ein kleines Gefühl Heimat. Das heiße Klima in Dar es Salaam, ist nun ein eher europäisches. Ein Pullover ist schon manchmal angebracht und wenn es regnet, dann regnet es wirklich.
Ich bin jetzt hier in Kemondo. Im Kemondo Orphan Care Center. Das ist ein Kinderdorf und ich bin mitten drin. Da gibt es das Blue House, das White House - jedoch ohne Obama -, das Green House, Yellow House und das Wuzungu House - also das Guest House, indem ich auch wohne. Dann gibts bestimmt noch paar Häuser, die ich jetzt nicht aufgezählt hab. Egal.
Was ich so mach? Ich bin Busfahrer (unter anderem). Ich fahre frühs um 6.40 Uhr eine "Fuhre" Kinder in die Schule und hole dabei gleich auch welche ab, da wir hier nämlich auch eine Schule haben. Um 12.30 Uhr und um 14.45 Uhr darf ich dann nochmal jeweils eine Tour machen. Zwischen drin ist es noch ganz relaxed, denn Andrea, der ich im Büro dann vormittags helfen soll, ist gerade in der Heimat für ein paar Wochen.
Bis jetzt hält sich der Stress in Grenzen. Ein bisschen Basketball spieln, den Flur im Haus streichen. Aber wenn ich dann meine Trommelgruppe starte, bei den Pfadfindern mithelfe, sonntags Spiele für die Kids mitorganisiere und unter Woche Hausaufgabenbetreuung mache, dann gehts richtig los.

Dienstag ist unser Stadttag. Da gehen wir alle, also Debbi, Anna, Gerta, Paul, Eleneka und Ich nach Bukoba in die nächst größere Stadt und kaufen was zum Essen und was wir so brauchen.
So spielt das Leben hier. Deutschland ist weit weg, aber trotzdem in meinen Gedanken.

Über Kommentare oder Mails freue ich mich sehr!

Bis bald mal wieder.

wieder da

Geduld. Die müsst ihr mit mir haben. Ich hab sie auch mit den Afrikanern und mit dem Internet hier. Zumindest tue ich so.
Spaß beiseite jetzt. Ich hab endlich seit Wochen wieder Internetzugang auf meinem Labtop und kann somit meinen Blog updaten.
Seit dem 14. September ist einiges passiert, vieles hat sich verändert. Meine Umgebung ist jetzt nicht mehr die einer Großstadt, sondern die eines Dorfes. Die staubigen Umgebung ist jetzt einer saftig grünen, blühenden Fauna gewichen und macht Platz für ein kleines Gefühl Heimat. Das heiße Klima in Dar es Salaam, ist nun ein eher europäisches. Ein Pullover ist schon manchmal angebracht und wenn es regnet, dann regnet es wirklich.
Ich bin jetzt hier in Kemondo. Im Kemondo Orphan Care Center. Das ist ein Kinderdorf und ich bin mitten drin. Da gibt es das Blue House, das White House - jedoch ohne Obama -, das Green House, Yellow House und das Wuzungu House - also das Guest House, indem ich auch wohne. Dann gibts bestimmt noch paar Häuser, die ich jetzt nicht aufgezählt hab. Egal.
Was ich so mach? Ich bin Busfahrer (unter anderem). Ich fahre frühs um 6.40 Uhr eine "Fuhre" Kinder in die Schule und hole dabei gleich auch welche ab, da wir hier nämlich auch eine Schule haben. Um 12.30 Uhr und um 14.45 Uhr darf ich dann nochmal jeweils eine Tour machen. Zwischen drin ist es noch ganz relaxed, denn Andrea, der ich im Büro dann vormittags helfen soll, ist gerade in der Heimat für ein paar Wochen.
Bis jetzt hält sich der Stress in Grenzen. Ein bisschen Basketball spieln, den Flur im Haus streichen. Aber wenn ich dann meine Trommelgruppe starte, bei den Pfadfindern mithelfe, sonntags Spiele für die Kids mitorganisiere und unter Woche Hausaufgabenbetreuung mache, dann gehts richtig los.

Dienstag ist unser Stadttag. Da gehen wir alle, also Debbi, Anna, Gerta, Paul, Eleneka und Ich nach Bukoba in die nächst größere Stadt und kaufen was zum Essen und was wir so brauchen.
So spielt das Leben hier. Deutschland ist weit weg, aber trotzdem in meinen Gedanken.

Über Kommentare oder Mails freue ich mich sehr!

Bis bald mal wieder.

Philipp aus der Ferne.